Gesundheitsdaten: Kontinuierliches Tracing und Testing wird normal

Man war schon immer mal gesund, mal krank, mal irgendwas dazwischen. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Was sich aber ändert, ist der persönliche Umgang damit. Gemessen und Ausgewertet werden unsere Gesundheitswerte nicht mehr erst, wenn wir beim Arzt sitzen, sondern permanent. 

Der nachfolgende Text basiert auf einem Auszug aus der GDI-Studie «Next Health», die Sie über unsere Website beziehen können.

Mit zunehmender Digitalisierung werden immer mehr Sensoren in und am Körper sowie im öffentlichen Raum angebracht und vernetzt. Dies erlaubt ein einfaches Monitoring der Vitalwerte und des Verhaltens, wie beispielsweise der Bewegung oder der Ernährung.

Interventionen das ganze Leben lang

Auch die Einflüsse von sozioökonomischen Faktoren und Umweltbedingungen auf die Gesundheit werden immer besser messbar und fliessen vermehrt in die Diagnose und in Behandlungen ein. In manchen Situationen wird das permanente Erfassen solcher Biodaten sogar nicht nur erlaubt, sondern vorgeschrieben sein: Die pandemiebedingten Grenz- und Quarantänekontrollen haben davon einen ersten Eindruck verschafft. Gesundheitliche Interventionen passieren dementsprechend nicht mehr in Akutsituationen, sondern finden das ganze Leben lang statt – von der Geburt bis zum Tod. Für den einzelnen Nutzer ergeben sich daraus völlig neue Wege durch das Gesundheitssystem.

Kontinuierliches Tracing
Kontinuierliches Tracing und Testing

Beispielhaft für die neuen Möglichkeiten im Gesundheitswesen präsentieren GDI-ForscherInnen in der Studie «Next Health» mögliche Pfade, die Patienten durchlaufen, bevor sie sich für eine bestimmte Behandlung entscheiden.