GDI-Podcast-Folge 30: Essen neu denken – ist Laborfleisch die Lösung?

Eines ist klar: Unser Lebensmittelsystem ist kaputt. Mit den heutigen Methoden zerstören wir Böden und beuten Tiere aus. Ist Clean-Meat also die Lösung? Folge 30 des GDI-Podcasts gibt Antworten.

Überfischung, Massentierhaltung, ausgelaugte Böden, Klimawandel – lange machten wir uns kaum Gedanken über die Folgen unseres Essenkonsums. Doch wenn wir so weitermachen, wird es uns nicht gelingen, dereinst zenh Milliarden Menschen zu ernähren. Wir müssen die Art und Weise, wie und was wir essen, neu denken und neue Produktions- und Vertriebsmethoden entwickeln.

Vor der technischen Food-Revolution brauche es ein Umdenken im Kopf, sagt etwa der Soziologe und Kleinbauer Chris Smaje. Wir sollten uns viel häufiger die Frage stellen, woher unser Essen kommt und welche Auswirkungen es auf unsere Umwelt hat. Denn mit den heutigen Produktionsbedingungen wären die wenigsten Leute einverstanden, wenn sie wirklilch darüber nachdenken würden. «Die Leute wollen Fleisch, aber keine Schlachtung», sagt denn auch der Bestsellerautor Paul Shapiro. Analog zur Suche nach erneuerbare  Energiequellen müssten wir Alternativen zur Massentierhaltung finden wie pflanzenbasiertes oder gezüchtetes Fleisch. Eine «Clean-Meat-Revolution» stehe bevor.

Ist Laborfleisch also die Lösung? Und wenn ja, wann ist es reif für den Massenmarkt? Folge 30 des GDI-Podcasts gibt Antworten: