Zukunft der Vernetzung: «Eine neue Weltordnung entsteht»

17.10.2014
Video

Eine neue GDI-Studie entwirft Szenarien zur digitalen Vernetzung 2030. Autorin Karin Frick erklärt im Videointerview, warum das Internet vor einem Quantensprung steht und sagt, wer übermorgen die Macht im Netz besitzt.

Die Vernetzung hat unser Leben verändert. Doch das ist erst der Anfang. Die Digitalisierung erfasst bald die ganze Wirtschaft und Gesellschaft. Menschen und Maschinen verschmelzen zur Digisphäre.

Wie verändert das unser Leben? Die im Auftrag von Swisscom erstelle GDI-Studie «Die Zukunft der vernetzten Gesellschaft – neue Spielregeln, neue Spielmacher» beantwortet Fragen wie:
  • Sicherheit: Wie schützen wir uns vor Cyberwar und -crime?
  • Robotisierung: Wie weit sollen Maschinen für uns entscheiden?
  • Qualität: Wie stellen wir schnelle und flächendeckende Netze sicher?
  • Privatsphäre: Wie gewährleisten wir Privatsphäre und Datenschutz?
Konzerne, Staaten und Nutzer kämpfen um die Durchsetzung ihrer Interessen. Wie verändern diese Konflikte die digitale Gesellschaft von übermorgen? Die GDI-Studie zeichnet vier Szenarien:
  1. «Digital 99 Percent»: Hier eine technokratische Elite, da eine grosse Masse, die sich über Wasser hält und mit Unterhaltung ruhig gestellt wird.
  2. «Low Horizon»: Die Menschen lehnen neue Technologien ab und koppeln sich von den digitalen Informationsströmen ab.
  3. «Holistic Service Communities»: Wir überlassen unsere Daten einer «Big Mother», die für Wohl und Sicherheit sorgt – solange man sie nicht verlässt.
  4. «Dynamic Freedom»: Das Internet wird dezentral, offen und demokratisch. Kreativität und Unternehmergeist blühen, Menschen und Maschinen kooperieren.
Die Studie «Die Zukunft der vernetzten Gesellschaft» ist ab sofort unter gdi.ch/vernetzung erhältlich.