Zu schnelllebig für nachhaltig: Das Dilemma der Modeindustrie

16.10.2019

Immer mehr Mode-Label werben mit Nachhaltigkeit. Doch übers Marketing hinaus gehe dieses Commitment selten, so GDI-Forschungsleiterin Karin Frick. Um das zu ändern, müsste nicht nur die Industrie umdenken, meint Frick gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Nachhaltige Mode

Während Nachhaltigkeit beim Essen für KonsumentInnen eine zunehmend wichtige Rolle spielt, hat sie für die Mode wenig Bedeutung. Hier gilt: Die neuesten Laufstegtrends zu den billigsten Preisen. Fast Fashion dominiert die Textilindustrie seit Jahren. Kollektion um Kollektion werden neue Kleider auf den Markt gespült. Eine nachhaltige Produktion könnte mit diesem Tempo gar nicht mithalten, meint Karin Frick, Forschungsleiterin am GDI, gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Für mehr Nachhaltigkeit in der Branche müsste ein Wandel stattfinden – und das nicht nur in der Industrie, so Frick. Wie sie argumentiert, kann hier nachgelesen werden: