Zirkuläre Fashion-Wirtschaft: Wie Stéphanie Crespin mit ihrem Start-up Reflaunt die Luxus-Branche revolutioniert

Mit ihrem Start-up Reflaunt bringt Stéphanie Crespin mit Hilfe der Blockchain Luxus-Brands mit dem Second-Hand-Markt zusammen. Erst kürzlich sammelte sie für ihr Vorhaben 2.7 Millionen US-Dollar ein. Crespins Ziel ist kein geringeres, als das Nachhaltigkeitsproblem der Fashion-Branche zu lösen.

Stephanie Crespin

Das Modemagazin Harper’s Bazaar nannte sie einst ein «Digital IT Girl», doch Stéphanie Crespin ist viel mehr als das. Crespin ist teil einer Revolution in der Luxus-Industrie.

Luxus-Marken mit dem Second-Hand-Markt verbinden

Ihr Start-up ermöglicht es Kunden von Luxus-Marken, ihre gekauften Artikel auf Second-Hand-Portalen sicher und zertifiziert zu verkaufen und dafür Shopping-Guthaben zu erhalten. Mit diesem Guthaben können die Kunden dann wiederum bei ihrer Lieblingsmarke shoppen gehen. Gesichert wird der ganze Ablauf über die Blockchain.

Zirkuläre Wirtschaft im Luxus-Segment

«Nachhaltigkeit ist die grösste Herausforderung unserer Branche», sagt Stéphanie Crespin. Mit ihrem Start-up wolle sie den Kreislauf «kaufen – anziehen – wegwerfen» durchbrechen und die zirkuläre Fashion-Wirtschaft auch im Luxussegment einführen. So könnten Marken und Händler im Luxussegment ihren Anteil am Second-Hand-Markt sichern. Investoren wie Balenciaga-CEO Cedric Charbit oder Swarowski-Kreativ-Direktorin Giovanna Battaglia Engelbert war Crespins Idee in der letzten Finanzierungsrunde 2.7 Millionen US-Dollar wert.

Über die Vorteile ihres nachhaltigen Geschäftsmodells spricht Stéphanie Crespin hier im Video und an der 71. Internationalen Handelstagung: