Wie China globale Wertschöpfungsketten neu organisiert

«Belt and Road» sei der Inbegriff einer neuen chinesischen Weltordnung, in der die USA keine Rolle mehr spielten, sagt Bruno Maçães, non-resident Senior Fellow am Hudson Institute in Washington und ehemaliger portugiesischer Staatssekretär für europäische Angelegenheiten. Am 11. September spricht Maçães an der GDI-Handelstagung.

«Belt and Road ist die Antwort auf die Fragen, die durch das Huawei-Problem aufgeworfen wurden: wie erhalten sie Zugang zu Märkten, wie kontrollieren sie technologische Standards und wie sichern sie Lieferketten?», so der renommierte geopolitische Vordenker Bruno Maçães.

Das Grossprojekt sei Chinas Weg aus der «Middle Income Trap», nicht ein Infrastrukturprojekt, als das es oft missverstanden werde. «Wenn Sie ein einfaches Label wollen, ist es eine globale, transnationale Industriepolitik», so Maçães in einem Vortrag: