Wer soll das bezahlen? – Stephanie Kelton erklärt die Modern Monetary Theory – Podcast-Folge 25

07.01.2021
Podcast

Die Verschuldung der Staaten steigt in der Krise in gigantischem Ausmass. Laut der Modern Monetary Theory ist das kein Problem. In der 25. Folge des GDI-Podcasts erklärt Vordenkerin Stephanie Kelton die Hintergründe.

In der Krise darben immer mehr Unternehmen und sind auf immense Unterstützung ihrer Staaten angewiesen. In der Folge schiessen die Schuldenquoten in die Höhe: Schweiz 30 Prozent, Deutschland 80 Prozent, USA über 100 Prozent. Kein Grund zur Sorge, lautet das Credo der Modern Monetary Theory (MMT): Der souveräne Staat generiere das Geld, er brauche unsere Steuern als Einnahmequelle für die Ausgaben nicht.

MMT sei eine andere Art des Denkens, über die Natur des Geldes, über Steuern, Staatsschulden, Kreditaufnahme, und Ausgaben. Dies sagte die prominente MMT-Verfechterin Stephanie Kelton an der 70. Internationalen Handelstagung am GDI.

Folge 25 des GDI-Podcasts erklärt die alternative Finanzsicht: