Warum jedes Unternehmen «rebellische» Mitarbeiter einstellen sollte

29.08.2018
Video

Wer in einem Unternehmen anders denkt und das auch nicht verbirgt, gilt schnell als lästiger Querulant. Doch «rebel talents» könnten gerade wegen ihrer Non-Konformität ein Gewinn für Firmen sein, so Harvard-Professorin Francesca Gino. Wieso, das erklärt sie in einem Video – und an der Academy of Behavioral Economics im GDI.

Von schwierig bis kriminell – «rebellische» Mitarbeitende haben in Unternehmen mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Mit ihren Vorschlägen oder ihrer Arbeitsweise weichen sie vom Standard ab, ecken oft an und sind tendenziell unbeliebt. Zu Unrecht, meint Harvard-Professorin Francesca Gino. «Rebel talents» könnten durch ihre non-konformen Ansätze und untypischen, aber oft kreativen Ideen ein Unternehmen im positiven Sinne prägen. Das gerade auch deshalb, weil sie damit manchmal für Konflikte sorgen würden. «Konflikte führen zu Diskussionen, die sonst nicht stattfänden. Und aus diesen gehen häufig sehr gute Entscheidungen hervor», erklärt Gino in diesem Video:

Francesca Gino ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Harvard Business School und Referentin an der Academy of Behavioral Economics, die am 30. Januar 2019 im Gottlieb Duttweiler Institute stattfinden wird.