Warum Firmenwagen so gestern sind

Wir arbeiten seltener im Büro, und wenn wir dort hinfahren, dann nehmen wir öfter das Auto oder das Velo statt er Tram oder Zug. Welche Alternativen zum Firmenwagen ArbeitgeberInnen ihrer Belegschaft anbieten können, darüber sprach GDI-Forscherin Marta Kwiatkowski mit der Zeitschrift «HR Today».

Parkplatz

Auszüge dieses Texts sind einem Artikel der «HR Today» entnommen.

Die Nutzung des öffentlichen Verkehrs liegt immer noch unter 50 Prozent des Niveaus vor der Pandemie. Das stellte kürzlich eine Studie der ETH Zürich fest. Menschen meiden nach wie vor Tram, Bus und Zug, um sich vor den Corona-Viren zu schützen.
 
Doch weil Staus zunehmen und der Klimwandel ein Umdenken fordert, sind jetzt auch ArbeitgeberInnen gefordert, ihren MitarbeiterInnen Alternativen zum Firmenwagen anzubieten. «Es hat viel Potenzial, wenn wir Mobilität bündeln und teilen, dennoch aber ein Gefühl von Individualität vermitteln und ein bequemes Erlebnis schaffen», meint GDI-Forscherin Marta Kwiatkowski. Hürdenfreiheit sei das Schlüsselwort: «Schaffen wir es nicht, solche Lösungen schnell zugänglich zu machen, werden sie sich im Mainstream nie durchsetzen.» Technisch kompliziert müsse das jedoch nicht sein: «Firmenübergreifende Mobilitätslösungen können eine praktikable Lösung auf diesem Weg sein und lassen sich schon mit einer simplen Whatsapp-Gruppe realisieren.»

Setze sich Homeoffice vermehrt durch, müssten sich Arbeitgebende zudem damit beschäftigen, welche Art der Mobilität sie fördern wollen, sagt Kwiatkowski: Etwa jene der Mitarbeitenden zu den Arbeitsplätzen oder nur jene zwischen den Firmenstandorten und den Geschäftspartnern? «Um auf die individuellen Mobilitätsbedürfnisse eine Antwort zu geben, sollten Unternehmen ihren Mitarbeitenden eine Art Mobilitätsguthaben anbieten», sagt Marta Kwiatkowski, «Nicht immer macht ein Firmenfahrzeug Sinn.»

Wann das der Fall ist, lesen sie im vollständigen Beitrag.

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