Warum die Zukunft der künstlichen Intelligenz in Asien liegt

Künstliche Intelligenz (KI) hat sich in Asien im vergangenen Jahrzehnt rasant entwickelt. China ist heute mit jährlichen Forschungs- und Entwicklungsausgaben für KI von fast 275 Milliarden US-Dollar weltweit führend. Vordenker und GDI-Research-Partner Parag Khanna spricht in einem Videointerview über die aufregendsten KI-Entwicklungen, die in dieser dynamischen Region entstehen.

Parag Khanna

Künstliche Intelligenz boomt in Asien. So sind, laut Parag Khanna, Länder wie China, Singapur und Japan heute führend bei  Erforschung, Entwicklung und Einführung von Künstlicher Intelligenz. Malaysia, Indonesien und Indien sind derweil daran, nationale KI-Strategien zu entwickeln. Bereits wird Künstliche Intelligenz in Asien in Finance, Einzelhandel und Gesundheitswesen immer mehr zum festen Bestandteil des Lebens. China ist mit entsprechenden jährlichen Forschungs- und Entwicklungsausgaben von fast 275 Milliarden Dollar weltweit Spitzenreiter. Und es wird geschätzt, dass KI das Bruttoinlandsprodukt der Region bis 2030 um eine Billion Dollar steigern könnte.

Den Unterschied zwischen China und den USA bei der Nutzung von KI machten Superapps wie Weibo und WeChat aus, ist sich Vordenker und GDI-Research-Partner Parag Khanna sicher. «China besitzt diese Kunden-Mobile-Internet-Superapps, in denen alle Funktionen vereint sind.» Dadurch sei es diesen Apps möglich, viel umfangreichere und vollständigere Daten zu sammeln. Ein weiterer Faktor für den KI-Vormarsch in Asien sei die sogenannte «Wahrnehmungs-KI», anhand derer China mit Hilfe von Überwachungskameras und Gesichtserkennungssoftware enorme Datenmengen sammele und KI vorantreibe.

Über Koreas und Singapurs KI-Programme und den asiatischen Blick auf Künstliche Intelligenz im Gesundheits- und Bildungswesen spricht Parag Khanna in diesem Video:

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