«Stimmt ja!»: Varoufakis zum Grundeinkommen

Yanis Varoufakis referiert an der Konferenz «Zukunft der Arbeit» vom 4. Mai am GDI. Im Vorab-Videointerview begründet der Ökonom und ehemalige griechische Finanzminister, warum die Schweiz seiner Meinung nach die Initiative zum Grundeinkommen annehmen solle.

Man kennt das: Yanis Varoufakis ist ein Mann der klaren Haltungen. Befragt zum bedingungslosen Grundeinkommen, über das die Schweiz am 5. Juni abstimmt, sagt der vormalige Finanzminister und heutige Popstar der linken Ökonomie: «Stimmt ja! Ein reiches Land wie die Schweiz sollte die einmalige Gelegenheit, dieses wunderbare Experiment auszuprobieren, nicht verpassen.

Varoufakis ist nicht alleine mit seiner Meinung zum Grundeinkommen. Technisierung und Robotisierung revolutionierten die Arbeitswelt und stellten die Sozialsysteme vor gewaltige Herausforderungen. Wolle die Gesellschaft mithalten, brauche sie soziale Innovationen wie das bedingungslose Grundeinkommen, so die Argumentation der Befürworter.

Am 4. Mai versammelten sich im GDI hochkarätige Referenten, um zur Zukunft der Arbeit und das bedingungslosen Grundeinkommen zu diskutieren. Nebst Varoufakis traten an der Konferenz unter anderem auf:

  • Natalie Foster, Ex-Obama-Beraterin und Sharing-Economy-Expertin
  • Andrew Stern, ehem. Chef der grössten US Gewerkschaft und enger Berater Obamas
  • Erik Brynjolfsson, Professor am MIT
  • Nell Abernathy, Programmdirektorin des Strategie- und Wissenschaftsbereichs des Roosevelt Think Tank
  • Albert Wenger, Top-Investor (Twitter, Tumblr, Kickstarter)

Die Konferenz «Zukunft der Arbeit» fand am 4. Mai 2016 am Gottlieb Duttweiler Institut statt.