Stephen Graham: «Es ist logisch, dass Städte vertikal wachsen»

16.03.2017
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«Wenn ein starker Wettbewerb um Land herrscht, die Preise explodieren, ist es logisch, dass Städte sich vertikal ausdehnen», sagt Stadtforscher Stephen Graham im Videointerview vom GDI-Trendtag. «Die Leute wollen im Zentrum sein.»

Der städtische Raum breite sich aufwärts aber auch abwärts in den Untergrund aus, stellt Stephen Graham, Professor für Städte und Gesellschaft fest. «Wir leben in sogenannten Stacked Societeies, Gesellschaften, in denen sich das Leben über und unterhalb der Erde in Schichten abspielt.» Gerecht sei der Raum in den Städten jedoch nicht verteilt: «Die Eliten dieser Welt leben ein Leben in den Lüften, in Penthouses und Privatjets.»