Religionen in Europa 2050: Die Zahlen

12.05.2016

Von «Wir schaffen das» bis «Eurabia»: Im Zuge der Flüchtlingskrise löst der Islam in Europa viele Spekulationen aus. Doch wie sieht die globale Zukunft der Religionen wirklich aus? Alan Cooperman vom Pew Research Center hat die Zahlen, am GDI präsentiert er sie exklusiv.

Europa spekuliert. Über die Bewältigung der Flüchtlingskrise. Über die richtige Form von Integration. Über seine Identität und seine Zukunft. Die Emotionen gehen hoch, in der Politik genauso wie am Stammtisch. Mehr als kulturelle oder ökonomische Faktoren heizt die Angst vor dem Islam die Diskussionen an. Populisten reden eine «Islamisierung Europas» herbei.

Doch was sagt die Wissenschaft zur Zukunft der Religionen in Europa und der Welt? Alan Cooperman hat die Zahlen. Auf Basis einer einzigartigen Sammlung demographischer Werte für die ganze Welt hat der Direktor für Religionsforschung am renommierten Pew Research Center eine Studie veröffentlicht. Sie prognostiziert, welche Religionen wo auf der Welt zulegen werden, welche an Anhängerschaft verlieren – und warum.

Für Europa prognostiziert Coopermans Studie, dass die Zahl der Christen massiv abnehme, während die der Nicht-Gläubigen anwachsen werde. Der Anteil der Muslime bleibe hingegen klein.

Am GDI präsentiert Cooperman seine Forschungsergebnisse exklusiv. Der Religionsforscher referiert am 13. Juni in unserem Institut in Rüschlikon. Melden Sie sich jetzt an!