Produkt-Ideen aus der Google-Suche

Mittels Datenanalyse findet Start-up-Gründer Sebastian Johnston Ideen für Produkte, die es noch nicht gibt. Wie er diese Produkte innerhalb von acht Wochen auf den Markt bringt, erzählt Johnston in einem Podcast.

Sebastian Johnston

Was suchen Menschen, wo, wie oft und wann? Mit den Antworten auf diese Fragen entwickelt Sebastian Johnstons Start-up Vivere Produkte, die es noch nicht auf dem Markt gibt. Amazon- und Google-Suche liefern Vivere dafür die nötigen NutzerInnen-Insights. Anhand der Daten erstellt Johnstons Team Briefings, die beschreiben, wie eine Produktmarke aufgebaut werden sollte. Die Produktentwicklung erfolgt also rein datengetrieben.

Von der Idee bis zum Rollout eines Produkts benötigt Johnston acht bis zwölf Wochen. Im Vergleich dazu kann es bei grossen Herstellern schon mal bis zu drei Jahre dauern, bis ein neues Produkt marktreif ist. Möglich ist dies dank Johnstons zweitem Geschäftsgrundsatz: Alles geschieht inhouse. Von Forschung und Entwicklung, über Logistik bis zum Marketing sitzen alle SpezialistInnen bei Vivere. Dieses «Shared-Service-Center» wird für alle neu zu entwickelnden Produkte genutzt. Über 850 neue Produkte hat Vivere so schon entwickelt – vom Tierfutter bis zur Beauty-Créme.

Wie Johnston InfluencerInnen neuerdings bei der Entwicklung eigener Produkte unterstützt, erklärt er hier im «Gründerszene»-Podcast – und im September an der GDI-Handelstagung:

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