Neuer GDI-Podcast: Typisch Mensch – doch wer sind wir eigentlich?

05.03.2020
Podcast

Wir haben Angst. Angst um unsere Einzigartigkeit, denn KI wird uns immer ähnlicher. Was macht uns als Menschen überhaupt noch aus? Vieles, sagen der Hirnforscher Lutz Jäncke, der Verhaltensökonom Michel Maréchal und GDI-CEO David Bosshart in neuesten GDI-Podcast.

Die grösste Erfindung des Menschen? Der Mensch selbst. Für David Bosshart, CEO des GDI, ist klar: Mit der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz schufen wir uns selbst eine neue Herausforderung. Lutz Jäncke, Professor für Neuropsychologie an der Universität Zürich, geht noch weiter: Der Mensch sei brillant, so der Wissenschaftler. 

Oft unterschätzen wir uns aber. Zum Beispiel in Bezug auf die Ehrlichkeit. So ging die Wirtschaftswissenschaft bislang davon aus, dass Geld einen negativen Effekt auf unser redliches Verhalten habe. Dass das nicht stimmt, stellte der Verhaltensökonom Michel Maréchal, ebenfalls Professor an der Universität Zürich, kürzlich in einem Experiment fest. Er und sein Team gaben auf der ganzen Welt vermeintlich verlorene Brieftaschen ab und schauten, wie oft diese zum Besitzer zurückgebracht wurden. Das Erstaunliche: Je mehr Geld im Portemonnaie, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Rückgabe. 

Ein positives Bild unserer Spezies, das die drei Wissenschaftler da aufzeigen. Doch was genau ist es, was uns als Menschen ausmacht? Was unterscheidet uns noch von der KI? Ist es unser Körper oder doch unser Verhalten? – Mehr dazu im neuesten GDI-Podcast mit Lutz Jäncke, Michel Maréchal und David Bosshart: