Neuer «European Food Trends Report» erschienen: Jetzt bestellen!

24.09.2019

Heute entscheidet unsere Sehnsucht nach Authentizität und Natürlichkeit über unsere Ernährungsweise. Doch wir müssen das globale Food-System als Ganzes betrachten – und kommen dabei um eine umfassende Technisierung nicht herum.

European Food Trends Report

Hacking Food: Die Neuerfindung unseres Essens

Der neue «European Food Trends Report» des Gottlieb Duttweiler Instituts identifiziert und untersucht Trends und Entwicklungen, die unsere Ernährung in den nächsten 30 Jahren beeinflussen werden. Drei wesentliche Treiber stehen hinter dem Wandel:

1. Das Bewusstsein für den Einfluss unseres Konsums auf Umwelt und Tierwohl wächst. Die Klimakrise beeinflusst die Produktion von Nahrungsmitteln, umgekehrt befeuert unsere Ernährung diese Krise. Nachhaltigkeit bedeutet aber auch weniger Food Waste, ökologischere Verpackungslösungen und mehr Kreislaufwirtschaft.

2. Körperliche und geistige Gesundheit sind zum Lifestyle geworden, die richtige Ernährung ist dabei wichtiger denn je. Mit einer optimierten Nährstoffkombination und mit Bio-Hacking wollen Konsumenten Unwohlsein, Verdauungsprobleme, Müdigkeit und mangelnde Fitness vertreiben.

3. Der Wunsch nach effizienter Ernährung im Alltagsstress steigt – der Food-Markt reagiert. Die gesamte Gastronomie ist im Lieferrausch. Längst stehen hinter den Delivery-Menüs nicht nur klassische Restaurants, sondern auch Hochleistungsküchen ohne Gastraum.

EFTR Grafik

Brisante Fakten:

  • 821 Millionen Menschen – oder jeder neunte – litten 2017 an Hunger.
  • 77 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche wird durch die tierische Landwirtschaft beansprucht, einschliesslich Weideland und Flächen für die Futtermittelherstellung.
  • Konventionelle Fleischproduktion dauert etwa zwei Jahre, wohingegen Fleisch aus dem Labor nur drei Wochen benötigt.
  • Bereits heute kommt etwa die Hälfte aller Fische und Meeresfrüchte, die wir essen, aus Aquakulturen.
  • Alkohol spielt bei den jungen Konsumenten heute eine untergeordnete Rolle – er passt schlicht nicht mehr zum angestrebten gesunden Lifestyle. Die Generationen Y und Z bevorzugen Cannabinoid-haltige Getränke, sogenannte Drinkables.

Übrigens: Studienautorin und Researcher Christine Schäfer referiert auch in Ihrem Unternehmen zu den Trends in der Food-Industrie. Für mehr Informationen wenden Sie sich an Ingrid Schmid.