Neue Podcast-Folge: Vom Ende des Konsums und der Zukunft des Handels

Die Verflechtung von physischen und digitalen, von natürlichen und künstlichen Komponenten des Konsums nimmt zu. Die dingliche Welt wandelt sich in eine mental bestimmte – das führt zum Ende des Konsums. Mehr dazu im neuen GDI-Podcast.

Von dem, was wir als Produkte, Läden und Handel kennen, wird bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts nicht mehr viel übrig sein. Denn die physische Komponente des Konsums werde immer enger mit seinen digitalen und mentalen Komponenten verflochten, so die GDI-Studie «Das Ende des Konsums – Wenn Daten den Handel überflüssig machen».

Eine Unterscheidung zwischen Künstlichem und Natürlichem wird dadurch unmöglich. Mit einem Begriff aus der Quantenphysik beschreibt der US-Computeringenieur Danny Hillis diese Entwicklung als «Entanglement»: «Wir sind so sehr verflochten mit dem, was wir erschaffen haben, dass wir nicht mehr davon getrennt werden können. Wir sind, was wir machen.»

Die Trennung zwischen Konsument und Produzent, zwischen Handel und Industrie verschwindet sukzessiv. Auf dem Weg zur Verschmelzung werde es laut «Das Ende des Konsums» erst eine Art «Mixed Reality» geben – vernetzte Produkte, Dienstleistungen und Infrastrukturen, die unbemerkt miteinander kommunizieren. Der virtuelle und reale Konsum werden verknüpft. So verändert sich die dingliche Welt in eine mental bestimmte. Digitale Produkte werden nach den Wünschen der KonsumentInnen konfiguriert – ein synthetischer Konsum, der die Bedürfnisse des Gehirns ohne Umwege direkt befriedigt. Und das führt letztlich zum Ende des Konsums.

Mehr über das Ende des Konsums und der Zukunft des Handels erfahren Sie im neuen GDI-Podcast: