Neue Podcast-Folge: KI, Schwarze Schwäne und die Zukunft der Prognosen

22.08.2019
Podcast

Vorhersagen beschäftigen die Menschheit seit jeher. Doch hat durch immer grössere Datenmengen und immer bessere Algorithmen die Zukunft ihre Unvorhersehbarkeit verloren? KI-Experten sind sich einig: Der Wandel findet statt – mehr Science, weniger Fiction. Mehr dazu im neuesten GDI-Podcast.

Bessere Prognosen ergeben mehr Nutzer. Mehr Nutzer führen zu mehr Daten. Mehr Daten führen zu besseren Prognosen. Dies sagte Ajay Agrawal, Professor an der Universität Toronto und Gründer des Creative Destruction Lab, an der GDI-Konferenz «The Power of Predictions». Damit schliesse sich der Kreis des Erfolges für die grossen Firmen wie Google: Mit jeder Suche und jedem Klick werde die Künstliche Intelligenz von Google trainiert und liefere immer bessere Ergebnisse.

Künstliche Intelligenz ist längst im alltäglichen Leben angelangt: Die praktische KI hilft heute, das Einkaufsvergnügen zu steigern, die Patientenpflege zu verbessern, die Erkennung von Krankheiten zu präzisieren oder das Lernen angenehmer zu machen.

Erklärbarkeit, Fairness und Vertrauen seien entscheidend für die Akzeptanz und Nutzung von Vorhersage-Technologien in Industrie und Gesellschaft, so Dorothea Wiesmann, Abteilungsleiterin für KI-Forschung bei IBM Research Zürich, an der Predictions-Konferenz. Doch es gibt Grenzen, wie Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaft an der TU Berlin, erklärte.

Mehr über schwarze Schwäne und den Sputnik-Moment in der KI-Forschung erfahren Sie im neuen GDI-Podcast.