Mike Lanza: «Mit Smartphones wird die Welt zum Spielbrett

18.01.2017

Mike Lanza machte seine Nachbarschaft zur «Playborhood». Eine Umgebung, die Kinder zum Entdecken animiert – mit und ohne Smartphone. Wie er das umsetzte, zeigt er hier und am 13. Europäischen Trendtag am GDI.

Für Silicon-Valley-Unternehmer Mike Lanza steht das Problem fest: Kinder spielten zu oft zu Hause oder seien in Ihrer Freizeit in Hobbys eingebunden, bei denen sie von Erwachsenen beaufsichtigt werden. Freie Zeit ohne Eltern fehle. Lanza ist der Meinung: «Kinder brauchen mehr Autonomie, um alleine in der Nachbarschaft zu lernen und neue Dinge zu entdecken.» Die Nachbarschaft sei der magische Ort, wo Kinder in der Näher ihrer Eltern seien, und gleichzeitig frei sein könnten.

Doch ein einfaches Fernsehverbot reiche nicht aus: «Wenn alle anderen Kinder zu Hause bleiben, ist es keine lebendige Nachbarschaft, die Kinder zum Entdecken animiert.» Deshalb rief er seine Nachbarschaft zur «Playborhood» aus. Eine Gegend, in der Kinder gerne draussen spielen und Neues entdecken.

Wie er das umsetzte, erklärt er in diesem TED-Talk:


Ein Tipp des Unternehmers: «Schaffen Sie 'Real-World-Hangouts' im Gegensatz zu 'Virtual Hangouts' für Ihre Kinder. Mit GPS-Spielen auf dem Smartphone kann die Welt zum Spielbrett werden.»

Mike Lanza spricht am 13. Europäischen Trendtag vom 15. März 2017 über seine Ideen für interaktive Nachbarschaften und über Streetography, seine Foto-App, die Landkarten mit Bildern ihrer Nutzer anreichert.

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