Micro-Living gegen den Alltagsstress

Für ältere Menschen könnten Micro-Apartments eine Chance sein. In der SRF-Sendung «Treffpunkt» spricht GDI-Researcher Stefan Breit über die neue Wohnform und wie sie als Gegentrend zur Konsumgesellschaft gesehen werden kann.

Microliving

Viele ältere Menschen leben allein und in viel zu grossen Wohnungen. Das kann belastend sein. Die neue Wohnform, die sogenannten Micro Apartments könnten eine Lösung sein.

«Früher waren es vor allem junge Männer und alte Frauen, die allein wohnten. Mittlerweile zieht sich das Alleinwohnen durch die ganze Gesellschaft», sagt GDI-Forscher Stefan Breit im Interview mit der SRF-Sendung «Treffpunkt». Micro-Living sei eine Antwort darauf.

Als Micro-Apartments werden Wohnungen bezeichnet, die auf kleinem Raum alles zur Verfügung stellen. Gemeinschafts- oder Haushaltsräume können sich zusätzlich ausserhalb der Wohnung befinden. «Beim Micro-Living stellt sich vor allem die Frage, wie man mit seinen Nachbarinnen und Nachbarn und Mitmenschen umgeht», gibt Stefan Breit zu bedenken. «Man sollte sich fragen: welche Wohnfunktionen möchte ich daheim haben, und welche Funktionen kann ich in den öffentlichen oder halböffentlichen Raum verlagern.»

Hier hören Sie das gesamte Interview: