Karin Frick über Telemedizin und die Wertschätzung der Spitäler

Die GDI-Forschungsleiterin nennt in der SRF-«Tagesschau» Veränderungen, die die Corona-Krise hervorgebracht hat.

«Die Wertschätzung für das Gesundheitswesen ist gestiegen», meint Karin Frick, Forschungsleiterin am Gottlieb Duttweiler Institut, in einem «Tagesschau»-Beitrag. Im Moment sei ein Leistungsabbau kein Thema, weil die Menschen durch die Pandemie erfahren hätten, wie wichtig und wertvoll ein funktionierendes Versorgungssystem sei.

Aber auch in der Diagnostik habe es Veränderungen gegeben. «Es gibt eine neue Dynamik, aber auch Offenheit, neue Wege auszuprobieren, wie Diagnosen erstellt und wie Therapien durchgeführt werden.» Zum Beispiel Telemedizin: Sie ermöglicht ärztliche Beratung per Videoanruf. Die Nachfrage sei wegen der Corona-Pandemie angestiegen, weil man für eine Konsultation das Haus nicht habe verlassen müssen.

Frick: «Telemedizin funktioniert. Sie ist praktisch. Sie ist ein Gewinn für die Patienten und die Ärzte, die so mehr Kapazitäten haben und mehr Menschen behandeln können.»

Den ganzen «Tagesschau»-Beitrag können Sie hier sehen.