Karin Frick: «Der Lockdown zwingt uns zum Konsumfasten»

Wie sieht die Zeit post-Corona aus? Welche Umbrüche sind zu erwarten? Was heisst das für den Handel? Karin Frick wagt im Interview mit der «Schweizer Illustrierten» den Blick in die Zeit nach dem Virus.

Die Corona-Krise hat uns fest im Griff. Aber was passiert, wenn die Tore sich wieder öffnen? Im Moment zwinge uns der Lockdown zum Konsumfasten, sagt GDI-Forschungsleiterin Karin Frick im Interview mit der «Schweizer Illustrierten». Danach aber  «werden die Leute Party machen, Freunde zum Essen einladen, die wiedergewonnene Freiheit zelebrieren». Dennoch würden die einen oder anderen weiterhin Abstand halten und sich noch distanzieren.

Es werde auch Umbrüche in der Wirtschaft geben, so Frick. Zum Beispiel beim Online-Handel: Dieser «wird sich noch mehr etablieren. Die Leute haben jetzt auch gemerkt, wie bequem es ist, Lebensmittel oder andere Anschaffungen per Mausklick nach Hause zu bestellen.»

Der Einzelhandel werde dadurch allerdings nicht von der Bildfläche verschwinden. «Die Menschen brauchen die sinnlichen Erfahrungen des Einkaufens – und den sozialen Austausch! Klar ist: Wer jetzt keinen Online-Kanal hat, wird kaum überleben». Je nach Dauer des Lockdowns müssten kleinere Firmen und Selbstständige starke Einbrüche bis hin zum Konkurs erwarten – «ob sie nun Kredite erhalten oder nicht. Aber auch hier: Der Bedarf bleibt».

Im Interview mit der «Schweizer Illustrierten» geht es ausserdem um’s Reisen, Homeoffice und Co-Working-Spaces, das Schweizer Gesundheitssystem und das gesellschaftliche Miteinander.

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