Job-Enhancement: Nanostreuer für die Küche

Wie können Technologien, die bald das Leben von Menschen mit Behinderungen erleichtern werden, im Massenmarkt genutzt werden? Das zeigen unsere acht Zukunftsszenarien.

Nanostreuer

Die GDI-Studie «Robotik und Behinderungen» zeigte eine Vielzahl von Technologien, die das Leben von Menschen mit Behinderungen in Zukunft vereinfachen sollen. Eine wichtige Erkenntnis der Studie ist, dass diese Menschen zukünftig immer mehr Mainstream-Geräte verwenden werden. Diese werden durch die Verbreitung im Massenmarkt einerseits billiger und andererseits verlieren die Personen dadurch das heute bestehende Stigma der Behinderung. Doch wie werden solche Technologien im Massenmarkt genutzt?

Hier zeigen wir zwei von acht erfundenen Beispielen, wie klassische Berufsgruppen von heute mögliche Technologien nutzen könnten. Die berufliche Leistung lässt sich so enorm steigern:

Ganzkörperanzug für Manager
Bewusst können wir uns nur auf eine Sache nach der anderen (seriell) konzentrieren, hingegen sind nicht in der Lage, viele Informationen gleichzeitig (parallel) zu verarbeiten. Intuitiv aber schaffen wir viel mehr. Manager nutzen deshalb einen Ganzkörperanzug, welcher wirtschaftliche Zusammenhänge auf dem ganzen Körper mittels elektrischer Signale spürbar macht. So können viel mehr Informationen gleichzeitig aufgenommen werden, als über Augen und Ohren alleine möglich wäre. Manager entwickeln dadurch Intuitionen für Dinge, die nur schwer verbalisierbar oder darstellbar sind und können dadurch bessere Entscheidungen treffen.

Nanotechnologie für Köche
Neben dem Glas mit Oregano steht der Nanostreuer. Köche können ihre Gerichte mit Hilfe von Nanopartikeln oder gar Nanorobotern verfeinern. Dank diesen Nanopartikeln werden Produkte mit weniger Fett, Zucker oder Salz hergestellt. Nanoroboter verändern Nahrung auf Zell- oder Molekularebene. Geschmacklich unterscheidet sich dieses Essen nicht von den ungesunden Originalen. Für die Kochprofis ist das eine Alternative zum Erhitzen von Nahrungsmitteln.

Weitere Job-Enhancement-Beispiele werden in den kommenden Wochen auf der GDI-Website veröffentlicht. Die Studie «Robotik und Behinderungen» steht hier kostenlos zum Download bereit.