Jack Ma und die Geschichte hinter Alibabas E-Commerce-Erfolg

Verkäufe über die E-Commerce-Plattform Alibaba machten schon mal ein Sechstel von Chinas Einzelhandelsvolumen aus. Alles richtig gemacht, sagt Jack Mas Biograph Duncan Clark. In einem Video und an der GDI-Handelstagung spricht er über Trends, die den E-Commerce in China prägen.

Duncan Clark Photo

Mit einem jährlichen Umsatz von 1.5 Billionen US-Dollar ist China der grösste E-Commerce-Markt der Welt. Alibaba hat daran einen beträchtlichen Anteil – von 2019 bis 2020 zum Beispiel war es ein Sechstel.

Gründe für Alibabas Erfolg seien zum einen die schiere Einwohnerzahl Chinas, zum anderen das wachsende Bedürfnis der Online-Community nach besseren Produkten, sagt Duncan Clark, Autor der Ma-Biographie «Alibaba – The House That Jack Ma Built». Ein dritter Grund sei, dass Chinas stationärer Handel nie wirklich effizient gewesen sei. Mit E-Commerce und M-Commerce könnten die Leute erstmals bequem bestellen und Sachen auch wieder zurückgeben.

Ein «Eisernes Dreieck», auf dem Alibabas Erfolg aufbaue, gelte für alle E-Commerce-Anbieter: Alibaba setze die drei Pfeiler Logistik, Finanz und E-Commerce nur besonders gut um, meint Clark. Der Stresstest für dieses System finde jährlich am 11.11. statt, am sogenantnen «Single’s Day». Im Jahr 2019 wurden an diesem einen Tag 1.3 Milliarden Versände generiert.

Wie Jack Ma zur Zusammenarbeit mit der Regierung steht und was Ma mit seiner «Health and Happiness»-Strategie erreichen will, erzählt Duncan Clark hier in einem Video: