GDI-Studie: Augmented-Reality-Kommunikation

Pokémon Go oder Google Glasses – plötzlich erleben Menschen im gleichen Raum dank Augmented Reality unterschiedliche Wirklichkeiten. Zusätzliche Informationen bereichern ihre Umgebung. Wie geht’s weiter? Die GDI-Studie «Digital Corporate Publishing» geht der Frage nach.

Wer neben mir steht, siehst das Gleiche wie ich. So war das bis vor Kurzem. Bei Augmented Reality (AR), der Anreicherung der natürlichen Umwelt mit digitalen Informationen, ist das nicht mehr der Fall. Auf unseren Smartphone-Displays verschmilzt unsere Umwelt vor unseren Augen mit einer «Realität», die bei jedem anders aussieht. Wir könnten also mit unseren Mitmenschen physisch im gleichen Raum, aber nicht mehr am gleichen Ort sein. Und nicht das Gleiche sehen.

Eindrücklich war das im Sommer 2016 zu erkennen, als sich plötzlich Menschenmassen an ungewöhnlichen Orten bildeten, weil es dort seltene Pokémon-Go-Figuren in der Spielwelt einzufangen gab. Nachdem Google Glasses mit ihrer Erweiterung der Realität noch scheiterten, war AR mit der Smartphone-App des japanischen Nintendo-Konzerns plötzlich überall. Innerhalb weniger Wochen hatten sich auch die Nicht-Nutzer dieser App daran gewöhnt, dass an manchen Plätzen mehr Menschen als sonst auf ihr Smartphone starrten und ganz offensichtlich eine eigene Welt erlebten.

Die vom GDI im Rahmen der Studie «Digital Corporate Publishing» befragten Experten halten es für besonders wahrscheinlich, dass sich Augmented Reality in der breiten Bevölkerung am ehesten auf dem Smartphone durchsetzen wird.



Wo macht Augmented Reality Sinn? Wie müssen Firmen Inhalte gestalten, damit sie genutzt werden? Und wie wird AR unseren Alltag mitformen? In der Studie «Digital Corporate Publishing: Wer morgen über Ihre Firma spricht» klärt das GDI Fragen rund ums Thema erweiterte Realität und ihren Einfluss auf die Kundenkommunikation.