Gastrobranche: Grosse Infrastruktur oder Geisterküche?

01.10.2020

Viele Restaurants müssen sich entscheiden: Setzen sie auf eine grosse, teure Infrastruktur an Top-Lage, oder auf eine Geisterküche, die sie sich teilen? Dies sagt GDI-Forscherin Marta Kwiatkowski in der SRF-Sendung «10 vor 10».

Auf 1,4 Milliarden Franken schätzt Dominic Millioud den Schweizer Markt für Essenslieferungen. Er muss es wissen, denn Millioud ist Länderchef des Food-Delivery Anbieters eat.ch.

Neue Gastronomiekonzepte

Der Boom der Essens-Lieferdienste, der schon vor Covid-19 einsetzte, zwinge viele Gastronomiebetriebe, ihr Geschäftsmodell zu überdenken, sagt GDI-Forscherin Marta Kwiatkowski in der SRF-Sendung «10 vor 10». «Viele Gastronomiebetriebe werden sich entscheiden müssen, welches Konzept sie wählen: Nutzen sie die ganze Infrastruktur vor Ort, die sehr teuer im Unterhalt ist, Sitzplätze und eine Top-Lage erfordert – oder investieren sie in eine sogenannte Geisterküche, die sie mit anderen zusammen nutzen können?»

Eins sei sicher: Zusätzlich zum klassischen Restaurant, wie wir es heute kennen, werde es andere Gastronomiekonzepte geben, so Kwiatkowski im Interview: