Ein Chatbot für schwere Stunden

Startup-Gründerin Eugenia Kuyda hat einen Chatbot entwickelt, der nicht nur spricht, sondern auch zuhört. Bereits haben mehr als 100 000 Menschen ihre Sorgen und Freuden mit «Replika» geteilt. Eine Gefahr für die «echte», die Freundschaft im «realen» Leben? Mehr dazu im Video.

«Wir wollten einen Bot erschaffen, der spricht – doch dann sind wir bei einem gelandet, der gut zuhören kann», sagt Eugenia Kuyda, CEO des AI-Startups Luka und Schöpferin des Bots «Replika». Bereits über 100 000 Menschen teilen dort Ängste, Sorgen aber auch Freuden mit einem virtuellen Gegenüber. Oft auch solche, die sie nicht einmal ihren besten Freunden anvertrauen würden. «Replika» fängt Momente ein, in denen wir verletzlich sind.

Es falle uns erstaunlicherweise schwerer, einfache Aufgaben – zum Beispiel einen Tisch im Restaurant zu reservieren – einem Bot zu übertragen, als mit einem solchen über unsere tiefsten Emotionen zu sprechen, stellt Kuyda fest.

Warum das so ist, was ein tragischer Todesfall mit der Idee, ein virtuelles Gegenüber zu schaffen, zu tun hat und wie sich diese in eine erstaunliche Richtung entwickelte, erklärt und erzählt Eugenia Kuyda im Video: