Die Zukunft des Wohnens: Allein aber nicht einsam

16.10.2019

Single-Haushalt statt Grossfamilie, auf kleinen Flächen statt im Einfamilienhaus, mobil statt ortsgebunden, Roboter statt Mitbewohner? Stefan Breit, Forscher am GDI, hat für das Portal «Higgs.ch» sechs Thesen zur Wohnzukunft analysiert.

Wohnzukunft

Wohnen wandle sich heute so stark, wie seit dem Industriezeitalter nicht mehr, schreibt GDI-Forscher Stefan Breit in der Studie «Microliving». Die Gründe dafür verortet er in einer sich verändernden Gesellschaftsstruktur, einem steigenden Verdichtungsdruck und eine durch die Digitalisierung gestiegene, mobile Lebensweise.

Wie die Zukunft des Wohnens aussehen könnte, hat Breit in sechs Thesen formuliert. So würden Wohnungen nur noch als eine Art Basisstationen zum Schlafen und Duschen dienen. Und warum er trotz immer mehr Ein-Personen-Haushalten davon überzeugt ist, dass das gemeinschaftliche Wohnen zur Norm werden wird, erläutert er in einem Artikel des wissenschaftsjournalistischen Portal «Higgs.ch»: