Die unsichtbare Revolution – Künstler James Bridle in neuer BBC-Serie

Datenströme umgeben uns, ohne dass wir sie fühlen oder sehen. Das Internet hat die Welt revolutioniert – aber diese Revolution ist weitestgehend unsichtbar. In seiner vierteiligen BBC-Radioserie zeigt der aussergewöhnliche Autor und Künstler James Bridle Möglichkeiten, sie erkennbarer zu machen.

James Bridle

Die Digitalisierung hat die Mittel der Macht unsichtbar gemacht. Geld zum Beispiel fliesst als Datenstrom in Bruchteilen von Sekunden von Sendemast zu Sendemast über unsere Köpfe hinweg und durch uns durch von einem Finanzinstitut zum nächsten. Die Technologie dahinter ist nicht greifbar, nicht sichtbar, und so nehmen wir sie auch kaum wahr –obschon sie unser Leben massgeblich bestimmt.

Wie können wir diese Welt der unsichtbaren Macht verstehen? Zum Beispiel durch Kunst. James Bridle, selbst Künstler, Autor und Verleger, geht in der vierteiligen BBC-Radioserie «New Ways of Seeing» den Ansätzen des Schriftstellers John Berger nach und untersucht mit Künstlerinnen und Künstlern die verborgene Architektur des Digitalen.

James Bridle ist Redner an der Konferenz «The Power of Predictions – Wie intelligente Maschinen Entscheidungen beeinflussen werden», die am 4. Juni 2019 am Gottlieb Duttweiler Institut stattfinden wird.