Der Ikea-Effekt im Online-Shop

19.09.2019

Shopping-Plattformen wie «Wish» boomen auch in der Schweiz. Warum Konsumentinnen und Konsumenten auf die Billigware aus dem Internet stehen, erklärte GDI-Researcherin Marta Kwiatkowski kürzlich in einem Interview mit «20 Minuten».

Marta Kwiatkowski

Wir kennen ihn alle, den Ikea-Effekt: Eigentlich will man nur einen ganz bestimmten Sessel erwerben. An der Kasse stehen dann neben dem Sessel auch noch drei Orchideen, fünf Kerzen und eine neue Klobürste auf dem Band.

Beim Shoppen auf Plattformen wie «Wish» und Co. ergehe es uns gleich, meint Marta Kwiatkowski, Researcherin am Gottlieb Duttweiler Institut, in einem Interview mit «20 Minuten». «Viele Kunden besuchen den Shop, ohne etwas Bestimmtes zu brauchen. Sie stöbern rum und sehen all die billigen Waren. Das verführt sie dazu, eigentlich Unnötiges zu bestellen. Es kommt gar kein reflektierter Abwägungsprozess in Gang», so Kwiatkowski.

Warum wir trotz Kenntnis der prekären Arbeits- und Produktionsbedingungen ohne schlechtes Gewissen weiter auf Billigplattformen einkaufen, lesen Sie hier: 

Übrigens: GDI-Trendforscherin Marta Kwiatkowski referiert auch in Unternehmen zu aktuellen Entwicklungen in Handel und Konsum. Bald auch bei Ihnen?