Das Uber-Prinzip

25.02.2015



Was bei Taxis geht, geht auch bei Banken, Schulen oder Anwälten: Immer mehr Start-ups wenden den Uber-Trick an und verändern so das Geschäftsmodell aller möglichen Branchen. Wir haben die besten solcher Angebote in einer Grafik versammelt.

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, denken Sie mal für einen Moment bei dem Wort «Uber» nicht daran, ob das Angebot dieses Start-ups besser oder schlechter als ein Taxi ist. Denken Sie mal nicht, ob sich solche Newcomer an die alten Regeln sowie an die für alle geltenden Gesetze halten sollten, ob die milliardenhohe Bewertung zu hoch oder der Gründer Travis Kalanick zu unverschämt ist. Denken Sie statt dessen darüber nach, ob das Uber-Prinzip auch in Ihrer Branche funktionieren könnte.

Das Uber-Prinzip funktioniert etwa so: jedes Produkt, jeden Service in kleine Einheiten zerlegen, die man direkt und auf Wunsch dem Nutzer liefert und mit einem Klick abrechnet; zu Preisen, die sich genauso wie Angebot und Nachfrage für jeden sichtbar an die just im Moment geltenden Marktbedingungen anpassen. So macht das Uber – und Sie?

Vermutlich machen Sie das nicht. Unter anderem deshalb formieren sich gerade Unmengen von Start-ups, die sich als «so etwas wie Uber, nur für Markt X» beziehungsweise Produkt Y darstellen. Einige davon finden Sie in unten der Tabelle und der Grafik auf dieser Seite. Vielleicht ist da ja nur ein kurzlebiger Modetrend, vielleicht aber wird da gerade ein Markt nach dem anderen tief und gründlich umgepflügt. Mit Ihnen – oder ohne Sie.