Big Data: Das Kopfzerbrechen hat ein Ende

01.04.2015

Die Auswertung digitaler Informationen überfordert viele Unternehmen. StyleSage bietet Big Data neu als Service für Modehändler an. Wie auch andere Branchen profitieren, erklärt CEO Jade Huang an der GDI-Handelstagung 2015.

Seit einigen Jahren spricht der Handel von Big Data als Goldgrube. Überall häufen Unternehmen Kunden- und Userinformationen zu riesigen Datenbergen an. Das Kaufverhalten der Kunden im Laden wird getrackt, die Bewegungen der User im Online-Shop gesammelt, ihre persönlichen Kennzahlen gespeichert. Nur, was macht man damit? Das Bild der Goldgrube weckt falsche Erwartungen. Big Data ist eher ein Heuhaufen, in dem sich die Wahrheit als Nadel versteckt. Die Analyse digitaler Kundeninformationen ist komplex und überfordert manch ein Unternehmen. Das hat Jade Huang veranlasst, Big-Data-Analysen als Dienstleistung für die Modebranche anzubieten. Ihr mehrfach ausgezeichneter Start-up StyleSage wird bereits als das «Bloomberg für Fashion» bezeichnet. StylesSage ist eine Plattform für Strategie-Analyse. Sie analysiert Preise, Sortiment und Werbestrategien von 1000 Retailern, 23’000 Brands und 31 Millionen Produkten in 17 Ländern. Huang zieht daraus Schlüsse über Konsumententrends und bietet Marken und Händlern Konkurrenzanalysen und Beratung für Strategie und Marketing an. Real-Time-Informationen helfen ihren Kunden, die richtigen Entscheide beim Sortiment, Pricing und Aktionsgestaltung zu treffen und die Aktivitäten der Konkurrenz im Auge zu behalten. StyleSage ist nicht das einzige junge Unternehmen, das der Modebranche Big-Data-Analysen als Service anbietet. Doch es schwimmt obenauf und wurde vor kurzem in Techstars, einem Finanzierungs-Programm fürs Startups, aufgenommen. Big Data als Dienstleistung – das interessiert nicht nur Modehändler. Wie auch andere Branchen von ihrem System profitieren, erklärt Huang im Herbst am GDI. Huang ist ein Speaker der 65. Internationalen Handelstagung vom 10. und 11. September 2015. Jetzt anmelden!