After Corona, virtual first

Die virtuelle Realität wird immer besser und findet immer mehr Anwendung. Diese Entwicklung wird nun durch die Corona-Krise beschleunigt. Karin Frick, Forschungsleiterin am GDI, zur voranschreitenden Etablierung der virtuellen Realität.

13. ETD

Der nachfolgende Text basiert auf einem Beitrag von Karin Frick, der am 21. April 2020 auf der Plattform «The Market» veröffentlicht wurde.

«Freiwillig oder notgedrungen: Wir verbringen immer mehr Zeit zu Hause am Bildschirm und damit auch in virtuellen Realitäten. Die zum Glück immer besser werden», meint Karin Frick in einem Essay für «The Market».

Die Corona-Krise, die uns zur Selbstisolation zwinge, werde diese Entwicklung beschleunigen. Video-Konferenzen und Online-Shopping seien zunehmend normal, aber noch immer zweidimensional. Die dritte Dimension der digitalen Realität funktioniere bisher erst in Nischen und nur mit aufwändiger Apparatur. Das könnte sich laut Karin Frick bald ändern. «Denn wir werden auch nach dem Ende der Corona-Krise vermehrt auf Distanz zusammenkommen und -arbeiten.» Einerseits weil es sicherer sei und andererseits weil das Reisen vermutlich noch längere Zeit eingeschränkt bleibe.

Arbeiten in virtuellen Räumen ist in einzelnen Branchen schon heute Realität. Zum Beispiel im Industrie-Design bei der Entwicklung von Hubschraubern. Gemäss dem amerikanischen Helikopterhersteller Bell dauerte die Konstruktion eines Hubschraubers bisher fünf bis sieben Jahre. Dank Einsatz von VR-Technologie habe die Entwicklung des neuen Bell FCX-001 auf sechs Monate verkürzt werden können.

Noch stünden wir am Anfang dieser Entwicklung, so Frick. Doch eine neue Generation von Virtual-Reality-Meeting-Plattformen wie zum Beispiel «Spatial», «Engage», «VirBELA», «Arthur» oder «Run the World» lasse erahnen, was in Zukunft möglich sein werde.

Im weiteren Text geht Karin Frick ausserdem auf den Immobilienmarkt, Computer-Interfaces, die Künstlerin Grimes, soziale Nähe sowie Rewilding ein. Lesen Sie den kompletten Beitrag hier.