Studie in Arbeit: Globale Konsumproteste

2019 könnte nach 1968 als nächstes grosses Jahr der Proteste in die Geschichte eingehen. Ob gegen Klimakrise, Ungleichheit, Korruption und Unterdrückung oder für mehr Demokratie, Freiheit und Unabhängigkeit, überall auf der Welt gehen die Menschen auf die Strasse. Das GDI nimmt diese Entwicklungen in einer neuen Studie unter die Lupe.

Nachdem das Jahr 2019 von einer globalen Protestwelle überrollt wurde, kann auch eine Pandemie die Menschen nicht davon abhalten, auf die Strasse zu gehen und für ihre Anliegen einzustehen. Die Themen sind so divers wie die Auslöser der Proteste. Durch die dezentralen Organisationsformen und die Rolle der sozialen Medien finden sich aber auch viele Gemeinsamkeiten zwischen den Bewegungen in Amerika, Europa, Afrika, Asien und Australien.

Welche Gründe treiben die Menschen auf die Strassen, und was fordern sie? Was vereint die globalen Protestbewegungen? Wodurch unterscheiden sie sich? Wie überträgt sich dieser Aktivismus auf den Konsum? Wie können Unternehmen auf diesen neuen Moralkonsum und die veränderten Bedürfnisse ihrer aktivistischen KonsumentInnen reagieren und Stellung beziehen?

Diese Fragen will das Gottlieb Duttweiler Institut in seiner neuen Studie «Globale Konsumproteste: Rebellion zwischen Hoffnung und Hype» beantworten. Die Studie erscheint am Donnerstag, 18. Juni 2020 auf Deutsch. Eine englische Version folgt, Veröffentlichung tbd.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Christine Schäfer.