GDI-Trendradar 2.09

GDI-Trendradar 2.09

Medienmitteilung, 21. Dezember 2009
GDI Gottlieb Duttweiler Institute, Rüschlikon/ZH:
Trendradar 2.09 – MEHR UN- IM LEBEN

Un-Wörter boomen: Bei Twitter können Sie «unfollowen», bei Youtube «unfavoriten», bei Facebook «unfrienden» – letzteres eben erst zum englischen «Wort des Jahres 2009» gekürt. Doch bereits 1967 pries sich die Limonade 7-Up als «Un-Cola» an, der Slogan lautete «put some un- in your life» – im Mai danach leistete die Jugend dem Aufruf Folge und kletterte auf die Barrikaden. Auch heute ist die neue Beliebtheit der alten Vorsilbe mehr als nur ein linguistisches Kuriosum.

Unconvenience: Unbequeme Komfortzone
In modernen Zoos können Tiere ihr Futter selber jagen, zu viel Komfort macht sie traurig und krank. Aber auch Menschen suchen plötzlich Anstrengung...

Unconsumption: Suffizienz und Stil
Das «age of less» verändert unser Konsumverhalten zunehmend. Nicht mehr die Beschaffung steht im Vordergrund, sondern der kompetente Gebrauch...

Unpackaging: Es fallen die Hüllen
Wie online erworbene Weihnachtsgeschenke in Zukunft verpackt sein werden, das zeigte Amazon vor einem Jahr: nämlich gar nicht...

Unconference: Turn on, tune in
Blogs, Twitter und Webcasts wirken auf konventionelle Konferenzen zurück und brechen die herkömmlichen, hochorganisierten Formate...

Lesen Sie den ganzen «Trendradar» mit vielen weiteren Beispielen unter http://gdi.ch/de/Think-Tank/GDI-Trendradar-111

Der Text darf von Medienschaffenden unter Angabe der Quelle frei verwendet werden, ganz oder in Auszügen.

Eine Vertiefung zum Un-Trend gibt es in der Winterausgabe des Wissensmagazins «GDI Impuls»: http://www.gdi.ch/de/gdi-impuls

Kontakt:
Alain Egli
PR & Communications
GDI Gottlieb Duttweiler Institute
Langhaldenstrasse 21
CH-8803 Rüschlikon/Zürich
+41 44 724 62 78
E-Mail: alain.egli(at)gdi.ch