Das Gottlieb Duttweiler Institute ist Teil der Stiftung «Im Grüene». Sie wurde am 24. Dezember 1946 vom Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler und seiner Frau Adele ins Leben gerufen. Zur Stiftung gehören das 4,5 ha grosse Landstück «Langhalden» der Duttweilers im zürcherischen Rüschlikon sowie liquide Geldmittel. Der Gesamtwert der Donation betrug damals 520,000 Franken, was heute gemessen am Konsumentenpreisindex rund 2,6 Millionen Franken entspricht.

Die Stiftung soll die Besitzung Langhalden «der Allgemeinheit als Erholungsstätte zur Verfügung stellen», wie es in der Stiftungsurkunde heisst. Der «Park im Grüene» (im Volksmund «Dutti-Park»), an dessen Rand das GDI liegt, ist die Umsetzung dieses Auftrags.

Zudem wünschten die Stifter, dass ein Institut eröffnet und betrieben werde, das die wissenschaftliche Forschung auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet fördere sowie entsprechende Veranstaltungen und Arbeiten durchführe. Diese Zweckbestimmung ist die Grundlage des GDI.

Der Stiftungsrat setzt sich aus bis zu acht Mitgliedern zusammen. Er wird präsidiert von Fabrice Zumbrunnen, Leiter des Departements HR, Kulturelles, Freizeit sowie Mitglied der Generaldirektion MGB.



Migros-Kulturprozent

Das Gottlieb Duttweiler Institute erwirtschaftet seine Mittel mit dem Verkauf seiner Publikationen, mit den Teilnahmegebühren für Konferenzen, mit Referentenhonoraren sowie mit der Vermietung seiner Räumlichkeiten. Zudem wird das GDI vom Kulturprozent der Migros finanziell mitgetragen.

Das Migros-Kulturprozent ist ein freiwilliges Engagement der Migros in den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft. Die Idee des Kulturprozent geht auf Gottlieb Duttweiler zurück. In seinem Sinn verpflichten sich der Migros-Genossenschafts-Bund und die Migros-Genossenschaften zu einem jährlichen Beitrag.