
Ein Tischgespräch mit Prof. Lionel Tiger
Vierzig Prozent aller Babies werden in den Industrienationen von alleinstehenden Frauen geboren. Männer sind daran, von Verwandten zu Verbannten zu werden. Offensichtlich finden unzählige Frauen, Männer seien eine formalisierte Verbindung nicht wert. Stattdessen leben sie in einer «Bürogamie»: eine Mutter, ein Kind und irgendwo in einer Verwaltung ein fürsorglicher Bürokrat.
Das Steuersystem wurde durch diese Bürogamie ebenso beeinflusst wie die Militärausgaben – und vielleicht sogar die Kinder. So weisen Frauen in Nordamerika heute bessere Hochschulabschlüsse auf als Männer, und bald wohl auch höhere Einkommen. Was passiert mit den Männern? Und wie sieht ihre Zukunft aus?
Der kontroverse US-Anthropologe Lionel Tiger wird am Food for Thought 3.10 seine provokative These vorstellen. Wir freuen uns darauf, Sie zu gewohnter Gastlichkeit zu begrüssen!