Food for Thought 1.11

Sinnvoller und sinnloser Wettbewerb
Grenzen unserer Marktgläubigkeit
Dienstag, 1. März 2011

Zu Gast bei der Zukunft
Die Veranstaltungsreihe Food for Thought präsentiert gesellschaftlich relevante Themen. Zu Wort kommen international anerkannte Experten und Vordenker, die den Wandel unserer Zeit präzise beschreiben und grundlegende Fragen beantworten.

Interview mit Mathias Binswanger

Kontakt
Brigitte Fischer
brigitte.fischer(at)gdi.ch
Telefon +41 44 724 62 66

FLYER Food for Thought 1.11 (PDF)

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Ein Tischgespräch mit Prof. Mathias Binswanger

Wettbewerb ist grossartig, stets setzt sich das Beste durch – so zumindest der Glaube. Künstliche Wettbewerbe werden daher selbst dort inszeniert, wo es keine Märkte gibt: in der Wissenschaft, der Bildung oder dem Gesundheitswesen.

Doch das Schielen auf Kennzahlen produziert gemäss Wirtschaftsprofessor Mathias Binswanger statt mehr Leistung und Effizienz vor allem mehr Unsinn: akribisch, aber freudlos realisierte Untersuchungen, Projekte und Publikationen, die gar niemand brauche.

Die Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft seien fatal, so Binswanger. Sinn werde durch Unsinn verdrängt, Qualität durch Quantität und die Freude an einer Tätigkeit durch Zuckerbrot und Peitsche – eine schleichende Pervertierung der Marktwirtschaft. Wettbewerb bedinge einen funktionierenden Markt.

Warum das so ist, wird Mathias Binswanger am Food for Thought 1.11 erklären. Wir freuen uns darauf, Sie zu gewohnter Gastlichkeit bei uns zu begrüssen!