MAKER FAIRE
Das Event für alle Hightech-Bastler: Seit 2006 veranstaltet das Branchenblatt «Make» Treffen für die Fans von CNC-Fräsen, Lasercuttern und 3-D-Druckern. Die «Celebration of the Maker Movement» gibt es seit 2009 auch in Europa und in Afrika. Top-Event ist aber die «World Maker Faire» in New York, die vergangenes Wochenende stattfand.

LOKAL-LOKALE
Aus dem Mutterland des Slow Food, Italien, kommt eine neue Bewegung zur Stärkung der lokalen Lebensmittelproduktion: die «chilometro zero»Restaurants. Restaurants. Bei ihnen handelt es sich um Lokale, die sich verpflichtet haben, alle ihre Zutaten aus der direkten Umgebung zu beziehen - eben mit null Kilometer Transportweg.

URBAN FARMING
Für manche ist es Kleingarten 2.0, für andere der Königsweg, um Mensch und Natur wieder in Einklang zu bringen. Und für manche ein Geschäftsmodell, etwa die Urban Farmers AG. Das Zürcher Start-up produziert Module, die Fischzucht und Gemüseanbau kombinieren - vom Container im Innenhof bis zur Agrarisierung kompletter (Flach-)Dächer.

FAB-LABS
Vor zehn Jahren startete Neil Gershenfeld am MIT das weltweit erste Fab-Lab (Fabrication-Laboratory). Als offene Hightech-Werkstätten sollen sie Keimzellen (oder Netzknoten) der Maker-Bewegung sein. Im deutschsprachigen Raum öffnete das erste Fab-Lab 2009 in Aachen; derzeit gibt es acht in Deutschland, zwei in österreich und eins in der Schweiz - in Luzern.

TISSUE-ENGINEERING
Ob aus dem Drucker, im Labor oder mit dem «Chemputer»: Die künstliche Herstellung biologischen Gewebes ist eines der spannendsten (und grusligsten) Einsatzgebiete für Individualproduktion. Knorpel- und Hautgewebe sowie Blutgefässe können heute schon aus körpereigenem Material gezüchtet werden. Komplexere Gewebe wie Organe sind noch Zukunftsmusik.

Die ganze Liste finden Sie in der aktuellen Ausgabe von «GDI Impuls», die Sie hier beziehen.