Die GDI-Studie «Robotik und Behinderungen» zeigte eine Vielzahl von Technologien, die das Leben von Menschen mit Behinderungen in Zukunft vereinfachen sollen. Doch auch Menschen ohne Behinderung können im Job von den neuen Technologien profitieren. 


Hier zeigen wir zwei von acht erfundenen Beispielen, wie klassische Berufsgruppen von heute mögliche Technologien morgen nutzen könnten:

Augmented Reality für Ärzte
Während einer Operation projiziert die Augmented-Reality-Brille Röntgenaufnahmen oder Daten vom Kernspintomographen virtuell auf den Körper des Patienten. So wissen Ärzte genau, wo sie das Skalpell ansetzen sollen oder wo sich ein Katheter befindet. Handelt es sich um einen ungewöhnlichen oder komplizierten Eingriff, können andere Fachleute online die Operation aus der Perspektive der behandelnden Ärzte mitverfolgen. Sie können Ratschläge geben oder wichtige Stellen markieren, welche den behandelnden Ärzten dann in der Augmented-Reality-Brille angezeigt werden.

Gentechnik für Astronauten
Der menschliche Körper ist nicht gemacht für ein Leben ausserhalb unseres Planeten. Mittels Gentherapie wird das Erbgut der Astronauten so verändert, dass beispielsweise krebserregende kosmische Strahlung weniger gefährlich ist. Auch die fehlende Gravitation im Weltall oder die geringere Gravitation auf anderen Planeten verursachen bei den Raumfahrern nicht mehr die Gesundheitsprobleme, die bei gewöhnlichen Menschen auftreten. Genetische Veränderungen dieser Art werden vielleicht in grossem Ausmass notwendig, sollte der Mensch andere Planeten besiedeln.

Weitere Job-Enhancement-Beispiele werden in den kommenden Wochen auf der GDI-Website veröffentlicht, bereits publizierte finden Sie hier und hier. Die Studie «Robotik und Behinderungen» steht hier kostenlos zum Download bereit.