Zürich, Genf, Lausanne – das sind die grossen Schweizer VR- und AR-Hubs. Hier wird geforscht, umgesetzt und angewandt. Dabei bietet die direkte Nähe zu den technischen Hochschulen und Universitäten einen besonders guten Nährboden für AR- und VR-Unternehmen.

Neben der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) forschen auch die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) an und mit Virtual und Augmented Reality. Ebenfalls prominente Institutionen der Branche sind die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) sowie die Berner Fachhochschule (BHF). 

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Aus diesen Hochschulen gingen schon zahlreiche Spin-offs hervor: das millionenschwere Start-up MindMaze (EPFL), welches eine Maschine-Hirn-Schnittstelle mit Hilfe von Virtual Reality erschaffen hat, Somniacs (ZHdK), die Entwickler des VR-Vogelflugsimulators Birdly, der cloudbasierte 3D-Bilddienst von iNovitas (FHNW) oder das ETH-Spin-off Archilogic, das im Bereich Architektur-Design arbeitet. Auch viele andere Unternehmen haben direkte Bezüge zur Forschung, wie zum Beispiel die VR-Gamedesigner von Ateo oder die Entwickler von Artanim Interactive in Genf.
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Alle diese Organisationen verhelfen der Schweizer VR-und AR-Branche zu Wachstum und Sichtbarkeit. Auch immer mehr Unternehmen setzen auf Technologien der VR- und AR-Industrie – vor allem für Werbung und Marketing. Immobilien-Firmen ermöglichen virtuelle Rundgänge durch ihre Objekte oder Flugschulen lassen Interessierte virtuell mitfliegen.

Was in naher Zukunft mit Virtual und Augmented Reality zur Normalität wird, verrät uns ein Blick in die «Extended Reality Map». Wie sich unser Verständnis von Orten und Räumen verändern wird, welche Konsequenzen auf Wirtschaft und Gesellschaft zukommen werden, diskutieren wir am 13. Europäischen Trendtag. Melden Sie sich jetzt an!