Der Investment Banker William Shu gründete 2013 zusammen mit Greg Orlowski den Lieferservice Deliveroo und konnte sich auf dem hart umkämpften Markt der Essenszusteller behaupten. Heute arbeitet das Startup mit über 5000 Restaurants weltweit zusammen und wird mit 600 Millionen US-Dollar bewertet.

Deliveroos App übernimmt den Bestell- und Lieferprozess zwischen Restaurants und ihren Kunden. Über die App bestellen Kunden ihr Essen in ihrem Lieblingsrestaurant. Gleichzeitig bekommen selbständige Lieferanten über die App den Auftrag, das Essen auszufahren. Die Restaurants sparen sich ihren eigenen Lieferservice, der Kunde ist nicht an die gängigen Lieferketten gebunden. Das Startup finanziert sich aus den Gebühren, die Kunden und Restaurants für eine Bestellung bezahlen.

Um gewinnbringend zu agieren, optimiert Deliveroo fortwährend die Logistik hinter einer Bestellung. Dazu nutze sein Team Echtzeitdaten, die bei jedem Auftrag generiert werden, sagt William Shu. So sähe er zum Beispiel, dass montags und dienstags gesünderes Essen bestellt werde als am Wochenende.

Im Interview und auf dem 17. European Foodservice Summit spricht er ausserdem über Lieferdrohnen, Deliveroos Gewinnmarge und die Herausforderung, sein schnell wachsendes Team zu koordinieren.