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Die Startkapitalisten

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Crowdfunding ist auf dem Weg zum Volkssport – und könnte zur Gefahr für die Bankbranche werden.

Der Geldanlage geht die Abstraktion verloren. Immer mehr Investoren wollen ihr Geld nicht mehr anonym in Banken oder Fonds arbeiten lassen, sondern selbst sehen und bestimmen, was damit passiert. Crowdfunding, das als Spiel für Vermögende begonnen hat, ist auf dem Weg zum Volkssport: Bereits mit dreistelligen Beträgen kann jeder in Start-ups und Projekte investieren, überall schiessen Crowdfunding-Plattformen nach Kickstarter-Vorbild oder auch Peer-to-Peer-Kreditplattformen aus dem Boden. Für die Bankbranche könnte die neue Direktheit zum Problem werden: All ihre Prozesse und Produkte sind schliesslich darauf angelegt, ein Zwischenglied zwischen Kapitalgeber und Kapitalsuchende zu schalten – sich selbst.